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Eine Wunsch Domain für Ihren Kalender verwenden

Diese Anleitung zeigt Ihnen, wie eine Wunsch Webadresse (URL) für Ihren Kalender erstellt werden kann. Ihre Interessenten und Kunden können Zugang zu Ihrem Kalender über einen Link wie beispielsweise www.ihr-unternehmen-kalender.com. Das macht den Kunden klar, dass dieser Kalender zu Ihnen gehört und erfahren gleichzeitig trotzdem nicht, dass die entsprechende Software nicht auf Ihrem Server liegt.

Invalide Veränderungen an Ihrer DNS (Domain Name System) können dafür sorgen, dass Ihre Seite und Emails nicht erreichtbar sind. Viele der einzelnen Schritte in dieser Anleitung bewegen sich außerhalb der Kontrollmöglichkeiten von SuperSaaS; wir stellen diese Instruktionen nur als einen Service zur Verfügung und können bei technischen Problemen, die eventuell auftreten, leider keine weitere Hilfe anbieten. Es sind einige technische Vorkenntnisse nötig, um diese Anleitung ausführen zu können.

Schritt 1: Verweise mit einer (Sub-)Domain auf SuperSaaS

GoDaddy screenshot
DirectAdmin screenshot

Das Hinzufügen einer Subdomain ist ein sehr direkter Weg, um auf SuperSaaS zu verweisen. Der schwierigste Faktor dabei ist, dass jeder Provider unterschiedliche Software nutzt. Deswegen ist es schwierig hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung zu geben. Am Anfang benötigen Sie einen sogenannten Nameserver (DNS control panel) oder einen Generator für Zonendateien (Zone file editor) in dem Verwaltungs- bzw. Systemeinstellungen Ihres Anbieters, wo Ihre Webadresse liegt, d.h. bei dem Datenbankanbieter der Ihre Domain verwaltet. Oben sehen Sie zwei Beispiele, wie eine DNS Kontroll Seite aussehen kann.

Wegen der Risiken, die eine solcher Vorgang beinhaltet, erlauben einige Internet Provider Ihnen nicht Ihre DNS selbst zu ändern. Falls das der Fall ist oder Sie sich einfach unwohl fühlen bei der Vorstellung Ihre DNS zu verändern, dann wäre es die beste Möglichkeit, wenn Sie sich eine eigene Domain für diesen Zweck kaufen. Eine gute Domain für nur einige Euros im Jahr erhalten Sie beispielsweise von GoDaddy oder Gandi.net. SuperSaaS verkauft keine Domainnamen und Webadressen.

In Ihrer Domain Verwaltung (DNS control panel) müssen Sie einen sogenannten ‘CNAME-Record’ zu Ihrer DNS hinzufügen. Einen CName einzurichten bedeutet, dass ein Alias und eine Ziel Internetadresse auf die dieser Alias weiter geleitet wird, miteinander verknüpft werden. Der Alias ist dann der Teil, der auch die Subdomain Ihrer Seite sein wird, so dass Benennungen wie ‘Kalender’, ‘Terminplan’, ‘Buchung’ oder ‘Reservierung’ eine gute Wahl sind. Nehmen wir an, Sie haben die Domain ihrefirma.de, dann würde der komplette Hostname kalender.ihrefirma.de heißen. Der Alias wäre dann kalender, denn normalerweise müssen Sie nicht den restlichen Namen Ihrer Internetadresse, wie ihrefirma.de eingeben. Die Ziel Webadresse oder Host Adresse zu der es verweisen sollte ist www.supersaas.com.. Beachten Sie den Zusatz-Punkt am Ende der Webadresse, weil einige DNS Dienstprogramme ausdrücklich verlangen, dass dieser vorhanden ist, während andere, wie GODaddy, erwarten, dass dieser fehlt. Der einfachste Weg heraus zu finden, ob ein Endpunkt (trailing dot) benötigt wird oder nicht, besteht darin, nachzusehen, ob die anderen CNAME Dateneintragungen in Ihrer DNS diesen zusätzlichen Endpunkt auch haben.

Setzen Sie nicht die ganze URL von Ihrem Kalender ein! Geben Sie ausschließlich www.supersaas.com ein; aber nicht den Teil/kalender/… der Webadresse. Das SuperSaaS System findet selber den Rest Ihrer URL, wenn Sie Ihre Domain mit Ihrem Terminkalender verlinkt haben (siehe auch Schritt 2). Seien Sie vorsichtig und verändern keine weiteren Einstellungen Ihrer DNS in den Systemeinstellungen Ihrer Domain! Es sei denn Sie wissen, was Sie tun. Für weiterführende Hilfe können Sie auch unter Google Anleitungen nachsehen, wie ein ‘CNAME’ bei den bekanntesten Domain Anbietern erstellt werden kann.

Manchmal besteht auch die Wahlmöglichkeit derUmleitung einer (Sub)Domain in den Systemeinstellungen Ihres Providers. Das wollen Sie wahrscheinlich nicht, da eine Umleitung Ihren Domainnamen im Browser Fenster in supersaas.com verändert, sobald ein Besucher auf den Link kommt. Außerdem kann SuperSaaS dann auch nicht Ihren Terminkalender mit Ihrer Domain verlinken, wenn Sie diese umleiten.

DNS Veränderungen werden langsam übertragen. Wenn Sie den CNAME-Record eingestellt haben, dann kann es mehrere Stunden dauern (manchmal bis zu 24 Stunden), bevor Sie die Veränderungen sehen können. Wenn einige Stunden vergangen sind, können Sie Ihren neuen Domainnamen ausprobieren, indem Sie ihn in das Browserfenster eingeben. Wenn alles gut gelaufen ist, dann sehen Sie die SuperSaaS Homepage. Wenn Sie bereits Ihren üblichen Domain Namen in Ihrem SuperSaaS-Konto eingegeben haben (wie im nächsten Schritt erklärt wird), dann werden Sie eine Bildschirmansicht sehen, die erklärt, dass Ihre Domain noch nicht mit Ihrem SuperSaaS-Konto verlinkt ist. Erst, wenn das korrekt funktioniert, sollten Sie mit dem nächsten Schritt weitermachen.

Sie können auch prüfen, ob die Domain ordentlich eingestellt wurde, indem Sie ein Terminal Fenster öffnen und dort erst ping kalender.ihrefirma.de eingeben und dann ping www.supersaas.com. Wenn alles gut funktioniert hat, sollte die Antwort in beiden Fällen dieselbe sein. Wenn der erste ping eine IP Adresse hervorbringt und es nicht dieselbe, wie die von SuperSaaS ist, dann haben Sie wahrscheinlich eine Umleitung statt eines CNAME eingerichtet.

Schritt 2: Ihre Domain mit Ihrem SuperSaaS Konto verlinken

Sie können nun Zugang zu Ihrem eigenen Kalender erhalten, indem Sie den Namen Ihres Kalender von www.supersaas.com in Ihren üblichen Domain Namen ändern. Dann können Sie Ihre übliche Domain mit Ihrem Kalender verlinken. Indem Sie Ihre Domain mit Ihrem SuperSaaS Kalender verlinken sind automatisch auch zwei weitere Vorteile erfüllt:
1. Vorteil: Alle ausgehenden Emails führen nun zu Ihrer üblichen Domain
2. Vorteil: Ein Besucher, der seinen Browser nur auf den blanken Domain Namen lenkt, ohne dabei die Endung /kalender/… mit einzugeben, wird wieder auf Ihren Kalender weitergeleitet, anstatt - wie normalerweise - auf der SuperSaaS Startseite zu landen.

Das setzt allerdings voraus, dass Sie mindestens einen Kalender unter Ihrem SuperSaaS Konto erstellt haben. Ansonsten hat das System keine Stelle, an es den Internetbesucher und Kunden von Ihnen hinleiten kann.

Drei Schritte um Ihre Domain zu verlinken:

  1. Wählen Sie auf Ihrem Dashboard Layout Einstellungen und scrollen runter zu der Abteilung ‘Aussehen’. Dort finden Sie einen Link zu Erweiterte Einstellungen. Auf der Seite ‘Erweiterte Einstellungen’ können Sie unter 2. Geben Sie hier den Namen der (Unter-)Domain ein: Ihre (Sub)-Domain eingeben.
  2. Setzen Sie hier den Domain Namen, den Sie für sich als Alias vorher erstellt haben, ein.
  3. Wenn Sie bei Bestätigen Sie diese Domain und verlinken Sie sie mit dem Konto… ein Häkchen setzten und dann auf Änderungen speichern klicken, prüft das System, ob die URL klar SuperSaaS zugeordnet ist, um sicher zu stellen, dass alle Links in den Erinnerungs- und Bestätigungs-Emails wirklich korrekt sind. Diese Überprüfung dient auch der Sicherheit, so dass niemand fälschlicherweise einen Link zu Ihrem Kalender setzen kann.

Sie können mehrere Teilbereiche Ihrer Webseite, auch Subdomains genannt, auf dasselbe SuperSaaS Konto weiterleiten. Falls Du beispielsweise beide Varianten, wie www.meinkalender.com und meinkalender.com nutzen möchtest, dann gebe bitte nur den Teil meinkalender.com ein. So passt diese URL für jede weitere Subdomain derselben Webseite. Falls Sie statt dessen kalender1.beispiel.com und kalender2.beispiel.com weiterleiten wollen zu zwei unterschiedlichen SuperSaaS Konten, dann geben Sie bitte jeweils den vollständigen Domain Namen des jeweiligen Kalenders ein. Sie können mehrere Kalender auf einer Webseite unter Ihrer üblichen Domain anwenden. Auf dem Bildschirm für den Supervisor im Administratorenbereich (Dashboard), können Sie jede URL (Webadresse) sehen, die zu einem bestimmten Kalender führt. Sehen Sie dafür unter dem jeweiligen Kalender unter KONFIGURIEREN > Übersicht und finden die URL des entsprechenden Kalenders im Bereich Übersicht Konfiguration nach ‘Dieser Plan befindet sich unter folgender Webadresse:'. Falls Sie mehrere Kalender haben und jemand gibt nur den Teil des Namenes Ihres Accounts als Teil der Webadresse (Domain) von SuperSaaS an, wie beispielsweise http://www.supersaas.de/dashboard/landing/ihrefirma, dann wird dem Nutzer eine Liste aller Kalender dieses Accounts mit dem Namen ‘ihrefirma’ angezeigt, aus denen er auswählen kann. Das kann praktisch sein, wenn Sie viele Angebote parallel anbieten und somit Ihren Kunden einen schnellen Überblick und eine größere Bandbreite an Buchungschancen möglich machen wollen.

Schritt 3: Eine Sprache wählen mit der Du online Termine vereinbarst

Die übergeordnete, Top-Level, Domain bestimmt die ausgewählte Sprache, die der Besucher der Webseite sieht. Also zeigt eine Webadresse (Domain), die auf .de endet, einen deutschsprachigen Kalender an. Bei Endungen, für die keine spezielle Sprache vorgesehen ist, wie beispielsweise .com oder .org wird die ausgewählte Sprache unter Layouteinstellungen festgelegt. Du kannst eine Webseite auch zwingen eine spezielle Sprache anzuwenden, indem Du den Kode ?lang=xx an eine URL anhängst, wobei der Kode xx ein Platzhalter im ISO Sprach Kode ist, wo fr für Französisch und en für Englisch steht und entsprechend eingesetz wird. Wenn Ihre Seite also auf französisch erscheinen soll, dann hängen Sie ?lang=fr als Endung an die URL an. Hier finden Sie eine Liste der ISO 3166-1 Kodierung von Wikipedia. Bitte beachten Sie, dass Sie mit SuperSaaS in 28 Sprachen Termine online abstimmen können. Neben Deutsch stehen Ihnen folgende weitere Sprachen zur Verfügung: Arabisch, Bulgarisch, Chinesisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Italienisch, Japanisch, Kroatisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Serbisch, Slowenisch, Spanisch, Thailändisch, UK-Englisch, Ungarisch, US-Englisch.

Schritt 4: Anpassung des Favicon

Das Favicon oder auch Miniatur Logo ist die Grafik die vor einer Webadresse (URL) im Eingabefenster der Bildschirmanzeige je nach verwendetem Browsers erscheint. Es ist normalerweise auch im Verlauf der der bereits angesehenen Webseiten und bei den markierten Lesezeichen zu sehen. Um einem Besucher Ihrer Seite zu versichern, dass diese Seite von SuperSaaS wirklich zu Ihrer Webseite gehört, können Sie dort auch Ihr eigenes Favicon einstellen. Diesen Schritt können Sie unabhängig von der genutzen Webadresse machen, so dass Sie die SuperSaaS Webadresse als Domain sichtbar lassen können.

SuperSaaS Favicon

Um Ihr eigenes Favicon statt des SuperSaaS Favicon einzusetzen, gehen Sie auf Layouteinstellungen und klicken dann auf den Link Erweiterte Einstellungen im Bereich ‘Aussehen’. Am Ende dieser Seite, können Sie eine URL eingeben, die zu dem Favicon hinführt.

Auf keinen Fall sollte das Favicon ein .gif oder .jpg Format haben! Es sollte als .ico Format gespeichert sein, auch wenn es auf vielen Browsern funktioniert, wenn es nicht den richtigen Formattyp hat. Um eine .ico Datei zu erstellen brauchen Sie einen speziellen Flavicon Generator (Icon Editor) oder verwandel eine .gif Datei in eine .ico Datei mit einer der kostenlosen Internet Serviceangebote, die man über Google finden kann. Falls Sie noch nie zuvor mit Favicons gearbeitet haben, können Sie vielleicht erst diesen Artikel über Favicons von Wikipedia lesen.